

Die europäische Drohnenindustrie hat in den vergangenen Jahren beachtliche technologische Fortschritte erzielt. Doch der wirtschaftliche Erfolg unbemannter Systeme hängt längst nicht mehr nur von ihrer technologischen Reife ab. Für Hersteller und Betreiber stellt sich vielmehr die Frage, wie aus einem funktionierenden Produkt ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell wird. Genau hier setzt EU Drone Port an und positioniert sich als strategischer Infrastrukturanbieter für die UAS-Industrie.
Leistungsstärkere Flugplattformen, hochspezialisierte Sensorik und zunehmend ausgereifte Softwarelösungen eröffnen heute vielfältige Einsatzmöglichkeiten – von der Logistik über die Infrastrukturinspektion bis hin zur Gefahrenabwehr. Doch wer neue Systeme testen, eine Zertifizierung vorbereiten oder neue Anwendungsszenarien ausprobieren möchte, muss zum Teil lange suchen oder
noch längere Wege in Kauf nehmen. Beispielsweise nach Spanien. An der Grenze zu Andorra im Norden der iberischen Halbinsel liegt der kleine Flugplatz Aeròdrom de la Cerdanya, der zugleich eine Außenstelle des EU Drone Ports ist, dessen Hauptsitz sich im 150 Kilometer entfernten Barcelona befindet.
Prozessbeschleuniger
Das Unternehmen hat sich als Dienstleister an der Schnittstelle zwischen technologischer Innovation und Marktreife positioniert. Das Angebot umfasst die Bereitstellung von Testmöglichkeiten, beratende Unterstützung bei der Zertifizierung von Drohnen für den europäischen Markt, Pilotenausbildung und operative Dienstleistungen in einer integrierten Infrastruktur. Kurz gesagt: EU Drone Port möchte den Prozess von der Entwicklung bis zur kommerziellen Wertschöpfung beschleunigen.
Bereits bei der Unternehmensgründung zeigte sich ein strukturelles Defizit in der Bra…
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