„Heimsieg“ beim XPO+ Launcher-Wettbewerb


Am Ende konnte es zwar nur einen Sieger geben, aber letztlich haben dann doch alle gewonnen. Während sich das Team von AG3 Labs über den „Heimsieg“ beim XPO+ Launcher-Wettbewerb auf der XPONENTIAL in Detroit freuen konnte, nahmen alle anderen teilnehmenden Startups jede Menge Erfahrungen und wertvolles Feedback von einer hochkarätig besetzten Jury mit. Und das kann schlussendlich vielleicht sehr viel mehr wert sein als ein Platz auf dem XPO+-Podium.
Wer sich im umkämpften Markt für unbemannte Systeme behaupten möchte, braucht zum einen natürlich ein gutes Produkt. Doch das alleine reicht nicht aus. Um im Wettbewerb um Kundinnen und Kunden hervorzustechen und bei der Suche nach Investorinnen und Investoren zu überzeugen, muss man ein gewisses Verkaufstalent mitbringen. Vor allem wenn es darum geht, sich selbst zu präsentieren. Am Ende setzt sich nicht unbedingt das beste Produkt oder die beste Dienstleistung durch. Denn Geldgeberinnen und Geldgeber investieren oft eher in Gründerinnen und Gründer als in Drohnen, Software oder Dienstleistungen.

In einer interessanten Podiumsdiskussion gab die Jury Einblicke darin, was bei einem Unternehmenspitch zu beachten ist
Auf welche Do’s und Don’ts man bei einem Pitch tunlichst achten sollte und worauf Investorinnen und Investoren, aber auch Beraterinnen und Berater der Hausbank, achten, wenn es zu einem Unternehmenspitch kommt, das verrieten die fünf Jurorinnen und Juroren bei einer sehr aufschlussreichen Podiumsdiskussion, die von XPO+-Organisator Mark Wächter moderiert wurde. Zum Beispiel: Realismus ist immer besser als Schönfärberei und Übertreibung. Und man muss in erster Linie stets alle wichtigen Betriebsdaten und Zahlen zur Hand haben, um souverän auf Nachfragen reagieren zu können. Zudem sollte man durchaus Zeit und Mühe in die Vorbereitung eines Pitches investieren. Sowohl was die Unterlagen angeht als auch die Präsentation selbst. Wer selbstbewusst, klar und strukturiert auftritt, kann leichter als Person überzeugen. Und darauf kommt es zu einem nicht unerheblichen Teil an.

In drei Minuten sich und das eigene Unternehmen zu verkaufen ist eine echte Herausforderung, der man Zeit und Mühe widmen sollte
Bei der anschließenden Pitch-Runde hatten die teilnehmenden Unternehmen jeweils 3 Minuten Zeit, um sich und ihr Produkt vorzustellen. Und auch wenn die einzelnen Geschäftsmodelle durchaus spannend waren und in der Regel zu überzeugen vermochten, wurden die Unterschiede in der Qualität der Kurzvorträge dann doch schnell deutlich. Dennoch hatten die Jurorinnen und Juroren keine leichte Aufgabe, die drei Erstplatzierten auszuwählen. Mit AG3 Labs setzte sich am Ende ein Lokalmatador durch. Das Unternehmen ist in Milford, Michigan, ansässig, einer kleinen Gemeinde vor den Toren von Detroit. Auf Rang zwei landete WayWave aus Arlington, Virginia, und das Startup Flox Intelligence aus Syracuse im Bundesstaat New York komplettierte auf Platz drei das rein amerikanische Podium.
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