Produktneuheit

Erste Infos zum Mavic 2 Enterprise Advanced von DJI

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Zwei Jahre, nachdem DJI mit der Mavic 2 Enterprise eine spezielle Version der erfolgreichen Kameradrohne für professionelle Anwendungen auf den Markt brachte, stellte der Branchenführer mit der Advanced-Variante ein neues Flaggschiff für die kommerzielle UAV-Nutzung vor. Insbesondere im Bereich der Kameratechnik hat die Profidrohne Mavic 2 Enterprise Advanced von DJI einiges zu bieten: Fotos mit 48 Megapixel, Videos in 4K und eine HD-Thermalkamera.

Möglichst aussagekräftige Bilddaten sowie eine hochpräzise Positionierung, das sind zwei der Anforderungen an eine Business-Drohne, die bei vielen Unternehmen ganz oben im Lastenheft stehen. Kein Wunder also, dass man sich bei der Entwicklung der Mavic 2 Enterprise Advanced von DJI vor allem auf diese Punkte fokussiert hat. Und natürlich – wie könnte es anders sein – spielt auch das Thema Datensicherheit wieder eine große Rolle. Die äußerlich augenscheinlichste Veränderung gegenüber der Mavic 2 Enterprise ist die Doppelsensor-Kameralösung. Eine HD-Kamera mit 640 × 512 Pixeln thermischer Auflösung sowie eine visuelle Kamera mit 48 Megapixeln und einem 1/2-Zoll-CMOS-Sensor sollen dem Operator maximale Flexibilität bieten. Die hochauflösenden Kamerasensoren bieten einen 32-fachen Digitalzoom und einen 16-fachen Zoom der Wärmebildkamera.

RTK-Modul

Um die erhobenen Bilddaten später optimal auswerten und auch für herausfordernde Einsatzgebiete wie beispielsweise die Inspektion von Hochspannungsleitungen reproduzierbare Missionsprofile anlegen zu können, kann die Mavic 2 Enterprise Advanced optional mit einem RTK-Modul ausgestattet werden, das laut Hersteller eine zentimetergenaue Positionierung ermöglicht. Piloten können auf diese Weise bis zu 240 Wegpunkte erstellen, um automatisierte und detaillierte Einsätze in komplexen Umgebungen durchzuführen. Die neue Business-Drohne kann zum Preis von 6.500,- Euro bei den offiziellen DJI Enterprise-Händlern vorbestellt werden, das optionale RTK-Modul kostet 500,- Euro. Die Auslieferung soll im Frühjahr 2021 beginnen.