

Die Idee, sich den Auftrieb von warmer Luft oder von Gasen wie Helium für den Transport von Waren und Personen zunutze zu machen, ist nicht neu. Allerdings ist die Geschichte der Luftschiffe durchaus wechselvoll, und über Jahrzehnte galten sie im Vergleich zu Flugzeugen und Helikoptern als zu wenig leistungsfähig. Das Unternehmen Win Global aus Kanada arbeitet nun jedoch daran, mit dem „DroneShip“ eine Schwerlastdrohne zu entwickeln, die sich das „Leichter als Luft“-Prinzip zunutze macht.
Irgendwo zwischen der Fabrikhalle und dem Zielort im Ausland passiert es: Eine Lieferung bleibt im Zoll stecken, ein Lieferant springt ab oder ein vielversprechender Markt entpuppt sich als regulatorisches Minenfeld. Für viele Unternehmen ist der Schritt über die Landesgrenzen hinaus ein Moment der Unsicherheit. Win Global wurde genau für diese Situationen geschaffen. Das 2009 gegründete Innovations- und Handelsunternehmen mit Hauptsitz in Richmond Hill, Ontario, unterstützt seit mehr als 15 Jahren Betriebe dabei, auf dem internationalen Parkett erfolgreich zu sein. Das Beratungsunternehmen aus Kanada hat schon ungezählte Kundinnen und Kunden durch den Dschungel aus Bürokratie, Vorschriften und Gebühren begleitet, der den grenzüberschreitenden Handel zur Herausforderung machen kann.
Schwerlast-Luftfahrzeug
Doch mittlerweile haben sich die Ambitionen von Win Global erweitert und betreffen auch die Logistik selbst. Mit dem Projekt „DroneShip“ möchte man ein unbemanntes, emissionsfrei zu betreibendes Schwerlast-Luftfahrzeug entwickeln, das darauf ausgelegt ist, die intermodale Logistik zu beschleunigen und die Kosten durch die Vereinfachung von Abläufen zu senken. Die Idee ist, voll beladene Container über kurze, mittlere und auch längere Distanzen direkt vom Start- zum Zielort zu bringen.
Möglichst ohne auf fossile Brennstoffe und eine gewaltige Logistik-Infrastruktur angewiesen zu sein. Damit möchte Win Global die in Teilen systemimmanente Ineffizienz des globalen Gütertransports adressieren. Oder wie es Win Globals Co-Founder Igor Chigrin ausdrückt: „Das eigentliche Problem, das wir lösen, ist der Mangel an Technologie, um Fracht auf globaler Ebene direkt vom Ursprungs- zum Bestimmungsort zu befördern.”

Die aerodynamisch optimierte Form des Designkonzepts weist auf den Effizienzgedanken hin, der dem Projekt zugrunde liegt
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