#DronesForGood

Wingcopter unterstützt das Flying Labs Network

Lokale Lösungen bedeuten Chancengleichheit, Vielfalt und Teilhabe. Und geben damit Antworten auf wachsende Herausforderungen. Das ist das Credo von WeRobotics, einer „Not-for-profit“-Organisation mit Sitzen in der Schweiz und den USA. Über das sogenannte Flying Labs Network sollen lokale Initiativen aufgebaut und unterstützt werden, die nach der Devise „Drones For Good“ an sozialen Projekten arbeiten, in denen Drohnen an zentraler Stelle beteiligt sind. Tatkräftige Hilfe kommt nun aus Darmstadt, denn Wingcopter unterstützt das Flying Labs Network, wie das hessische Unternehmen in dieser Woche bekannt gab.

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Hilfe zur Selbsthilfe. Auf diese kurze Formel könnte man das bringen, was sich hinter der Idee des Flying Labs Network verbirgt. Basierend auf der Überzeugung, dass sozial und ökologisch wirklich nachhaltige Projekte nur dann zum Erfolg geführt werden können, wenn diese von lokalen Partnern durchgeführt werden. Und insbesondere dann, wenn sich verschiedene Organisationen zusammentun, um Kräfte und Kompetenzen zu bündeln. „Lösungen, die lokales Fachwissen und praktische Erfahrungen ausschließen, sind selten positiv, sozial oder nachhaltig“, heißt es auf der Website des global aufgestellten Projekts. Daher unterstützt WeRobotics als NGO die Bildung von unabhängigen Flying Labs, die über ein weltweites Netzwerk miteinander im Austausch sind. Auf diese Weise entsteht eine Gesamtorganisation, in der die einzelnen Teile voneinander lernen und von der gemeinsamen Größe profitieren können. Zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Technologiepartnern wie Wingcopter. Das Darmstädter Unternehmen hat nicht nur ein für eilige Transporte konzipiertes Flugsystem entwickelt, sondern zudem auch einen großen Erfahrungsschatz im Bereich humanitärer Projekte mit Drohnen. (Lese-Tipp: Wingcopter vom Weltwirtschaftsforum in Liste der Technology Pioneers aufgenommen)

Führung übernehmen und davon profitieren

„Die Partnerschaft mit dem Flying Labs Network passt perfekt zu unserer Vision, effiziente und nachhaltige Drohnenlösungen zu entwickeln, um überall Leben zu verbessern und zu retten. Es ist beeindruckend, was die Flying Labs mit Unterstützung des WeRobotics-Teams aufgebaut haben, um lokale Fähigkeiten und Kapazitäten durch den Zugang zu neuen Technologien, Bildung und Beschäftigungsmöglichkeiten zu fördern“, erklärt Andi Fisanich, Head of Humanitarian Programs bei Wingcopter. „Ich bin der festen Überzeugung, dass zur Stärkung der Lieferketten mit Drohnen ein aktives und unterstützendes Ökosystem erforderlich ist, das die lokalen Gemeinschaften kennt und einbezieht. Gemeinsam können wir einen Drohnen-Service für Entwicklungsländer einrichten, der es seinen Bürgern ermöglicht, die Führung beim Aufbau dieser neuen Industrie zu übernehmen und direkt davon zu profitieren.“

Die Idee hinter der Bildung von Flying Labs ist es, die positiven Auswirkungen lokaler Hilfs-, Gesundheits-, Entwicklungs- und Umweltlösungen vor Ort zu beschleunigen. Dafür wird Knowhow transferiert, werden Schulungen organisiert und Partnerschaften vermittelt. So können beispielsweise alle Teilorganisationen künftig auf das technische Spezialwissen von Wingcopter und die Erfahrung aus zahlreichen sozialen Projekten zurückgreifen. Und nicht zuletzt können die mittlerweile bereits über 30 lokalen Labs in Asien, Afrika und Latein-Amerika nun auch Wingcopter-Drohnen zu reduzierten Konditionen beziehen.

Übereinstimmende Philosophien

„Wir freuen uns sehr, Wingcopter im Flying Labs Network begrüßen zu dürfen, da sie sich intensiv für das Prinzip des  ‘Local Leadership’ einsetzen. Diese Philosophie erklärt, warum sich bereits mehrere Flying Labs an Wingcopter gewandt haben – und umgekehrt –, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erkunden“, erklärt Dr. Patrick Meier, Mitbegründer und Executive Director von WeRobotics. „Wir freuen uns darauf zu beobachten, wie Flying Labs in ihren Heimatländern Projekte im Bereich der öffentlichen Gesundheit leiten und dabei Wingcopter-Drohnen einsetzen.“

Foto: Wingcopter



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