DRL-Simulator

Heimisches Drone Racing: FanDuel DRL SIM Racing Cup

Homeoffice gehört schon jetzt zu den Worten des Jahres 2020. Was für Millionen Arbeitnehmer gilt, wird auch für zwölf Weltklasse-Drohnenpiloten ab morgen zur Realität. Denn beim FanDuel DRL SIM Racing Cup starten die Akteure vom eigenen Wohnzimmer aus. So messen sich Teilnehmer von ihren jeweiligen Worten in den USA, Kanada, Großbritannien oder auch der Schweiz am offiziellen DRL-Simulator, während Zuschauer überall auf der Welt live auf Twitter dabei sein können, in den Vereinigten Staaten überträgt zudem der Sportsende NBCSN.

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„Wir verbinden das Digitale mit dem Realen“, erklärt die neue DRL-Präsidentin Rachel Jacobson. „Und wir freuen uns, so die virtuelle Seite des Droneracings zu betonen.“ Im Simulator treten die Piloten auf einigen Strecken gegeneinander an, die zu den Klassikern der Drone Racing League-Geschichte gehören. Aber auch ein paar komplett neue Tracks werden zu meistern sein. Alle Preisgelder, die eigentlich an die Piloten ausgeschüttet worden wären, gehen als Spende an Direct Relief. Die Non-Profit-Organisation aus Santa Barbara im US-Bundesstaat Kalifornien kümmert sich um Medikamentenlieferungen in Krisenregionen, hat sich in der aktuellen Corona-Pandemie auf die Auslieferung von Schutzausrüstungen fokussiert. Die Drone Racing League hat ihren Hauptsitz in New York City, der am schwersten von Covid-19 heimgesuchten Stadt in den Vereinigten Staaten.

Für die Fans in Deutschland startet das erste Race der achtwöchigen Serie am Samstag (16.05.) zur Primetime: ab 20:30 Uhr können die virtuellen Rennen per Livestream auf dem Twitter-Account der Drone Racing League (@DroneRaceLeague) verfolgt werden. Dabei kann man bereits einen Vorgeschmack auf die Saison 2020 erhalten, wenn die Teilnehmer wieder „echte“ Drohnen über die Rennstrecken rasen lassen. Denn das Starterfeld beim Simulator-Racing entspricht dem Line-up der kommenden DRL World Championship-Serie. Und das kann sich wieder einmal sehen lassen. Mit „Jet“ (2016 & 2017), „Nurk“ (2018) und „Vanover“ (2019) sind alle bisherigen „World Champions“ mit dabei. Der in Kanada lebende Schweizer „Gab707“ darf natürlich auch nicht fehlen, sein Landsmann Timothy Trowbridge („TC“) ist als Rookie erstmals in einem offiziellen DRL-Race dabei. Lediglich „Moda“ aus China wird beim SIM Racing Cup nicht antreten, nach Angaben der Liga-Verantwortlichen kann er aufgrund von Terminschwierigkeiten nicht an den virtuellen Start gehen. Da alle Piloten von ihrem jeweiligen „Homeoffice“ starten, dürfte nicht zuletzt die Zeitverschiebung ein Problem darstellen. Inwiefern die in China herrschende Zensur zahlreicher ausländischer Internetseiten hier eine Rolle spielt, ist nicht bekannt. Daher wird Moda durch DRL-Veteran „WildWilly“ ersetzt, der seinen Platz dann jedoch bei den Rennen der „realen“ Saison 2020 wieder für den Chinesen räumt. Ein deutscher Teilnehmer hat es dieses Mal nicht ins Starterfeld geschafft.

Abbildung: DRL



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