Einsatzkräfte müssen oft lange und unter herausfordernden Bedingungen arbeiten. Dabei ist es zur Erfüllung der jeweiligen Aufgabe sowie zur Eigen- und Fremdsicherung extrem wichtig, zu jedem Zeitpunkt eine gute Übersicht zu haben. Drohnen können bei der Lagebeurteilung eine entscheidende Hilfe sein. Und wenn im Einsatz alle Hände gebraucht werden oder kein UAS-Pilot vor Ort ist, sind kabelgebundene UAS ein echtes As im Ärmel. Mit Sigma+ hat Fotokite nun die nächste Evolutionsstufe seiner Tethered-Drone vorgestellt.


Mit dem Luftbildkamerasystem Sigma hat sich das Schweizer Unternehmen Fotokite einen Namen unter Sicherheitsbehörden und Rettungskräften gemacht. Und das weltweit. Ob als mobiles Set mit den Abmessungen einer großen Kühlbox oder mit einer fest auf einem Fahrzeug montierten Basisstation, kann die kabelgebundene Drohne ohne größere Anstrengungen in die Ausrüstung von Polizei- und Feuerwehreinheiten integriert werden.
Ein Knopfdruck, und die im Wesentlichen aus einem leichten Kohlefaserrahmen bestehende Drohne fliegt senkrecht nach oben, um den Einsatzführerinnen und -führern die Lagebeurteilung zu erleichtern. Mit der aktuellen Ausbaustufe Sigma wurden einige Optimierungen vorgenommen, die den Funktionsumfang noch einmal spürbar erweitern. Die neueste Kamerageneration von Fotokite ist mit einer radiometrischen Wärmebildkamera, einer Weitwinkel-Farbkamera und einer Zoom-Farbkamera ausgestattet, die auf einem dreiachsigen Gimbal montiert sind. Je nach Anforderungsprofil können Nutzerinnen und Nutzer dabei zwischen zwei Thermalkameras wählen; eine RGB-Kamera mit 12 Megapixeln sowie ein Live-Videostream in Full-HD-Auflösung sind standardmäßig dabei. Apropos Videostream. Eine weitere Verbesserung stellt die Option dar, sowohl RGB- als auch Thermalaufnahmen direkt via Wi-Fi oder LTE-Modem auch anderen Einsatzkräften oder gar der Leitstelle zugänglich zu machen. Eine API-Schnittstelle erleichtert zudem die I…