Krieg in der Ukraine: Wie UGVs dabei helfen, Verluste zu verringern

Russlands Angriff auf die Ukraine hat die altbekannte Kriegsführung auf den Kopf gestellt. UAS werden wie selbstverständlich für Aufklärungsmissionen eingesetzt und Kamikazedrohnen greifen mit tödlicher Präzision an. Im Wasser setzen die Kriegsparteien ebenfalls zusehends auf unbemannte Systeme. Und auch am Boden werden Drohnen immer wichtiger. Denn mit Unmanned Ground Vehicles lassen sich Nachschubwege sichern sowie verwundete Soldatinnen und Soldaten bergen.

  • English
  • Von

    Die nächste Evolutionsstufe des Kriegs der Zukunft beginnt in einer kleinen Kate, nicht weit entfernt von Kramatorsk. In Richtung Osten, in Richtung Front. Eine kleine Siedlung im Osten der Ukraine, wie unzählige andere.

    Einstöckige, zumeist verlassene Häuser reihen sich entlang einer lehmigen Straße aneinander. An ihrer Seite steht stets ein kleines Nebengebäude, eine Werkstatt oder eine Hütte als Lagerplatz. In den verwilderten Gärten dahinter ragen die Äste kahler Bäume in den grauen Himmel, dahinter ziehen sich seit Langem unbestellte Felder.

    Fronteinsatz

    Zwischen Werkstatt und Wohnhaus haben Andriy und seine Kameraden Tarnnetze gespannt. Sie wölben sich leicht. Darunter reihen sich mehrere Unmanned Ground Vehicles (UGVs). Die  unbemannten Bodenfahrzeuge werden zuweilen auch Landdrohnen oder Transportroboter genannt. Manche von ihnen rollen wie Panzer auf Ketten, andere auf wuchtigen Rädern. Alle sind sichtbar verschmutzt. Der getrocknete Schlamm legt Zeugnis vom letzten Einsatz im Kampfgebiet ab.





    Angebote