Drohne verteilt Aquatain AMF auf Sansibar zum Schutz vor Malaria

Die Gefahr bannen, bevor sie entsteht. Frei nach dem „Terminator-Prinzip“ könnte man erklären, wie das aktuelle Pilotprojekt zur Malariaprävention auf Sansibar funktioniert, an dem sich auch DJI beteiligt. Mit einer MG-1S Agras des Weltmarktführers im Bereich zivile Drohnen wird Aquatain AMF, eine Flüssigkeit auf Silikonbasis, über stehenden Gewässern ausgebracht. Das Ziel ist, durch den auf diese Weise entstehenden dünnen Silikonfilm auf der Oberfläche die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden und so den sich im Wasser entwickelnden, mit Malariaerregern infizierten Mückenlarven buchstäblich die Luft zum Atmen zu nehmen.
Sterben die Larven ab und sinkt die Zahl der (weiblichen) Anopheles-Mücken, so das Kalkül der beteiligten Insektenforscher, geht automatisch die Zahl der Malaria-Infektionen zurück. Wie DJI in einer Pressemitteilung betonte ist Aquatain AMF ungiftig und biologisch abbaubar, sodass der Einsatz beispielsweise auch über Reisfeldern, einem von Mücken bevorzugten Platz für die Eiablage, möglich sein soll.
Mehr zum Thema: www.antimalariadrones.com
Foto: DJI
Wenn Sie Google als Suchmaschine nutzen, können Sie Drones als bevorzugte Quelle hinterlegen, damit unsere Inhalte häufiger für Sie erscheinen. Fügen Sie Drones als bevorzugte Quelle hinzu.


