Englischer Mobilfunkdienstleister verstärkt UAV-Aktivitäten

Inmarsat rüstet personell auf

Das britische Unternehmen Inmarsat mit Sitz in London gehört zu den führenden Anbietern für kommerzielle Dienste zur satellitengestützten Telefonie und Datenübertragung. Das eigene Satelliten-Netz deckt die Erdoberfläche nahezu vollständig ab. Beste Voraussetzungen, um auch mit Blick auf die globale Implementierung von Drohnen-Dienstleistungen auf Basis digitaler Infrastrukturen ein wichtiges Wörtchen mitzusprechen. Das börsennotierte Unternehmen arbeitet seit einer Weile verstärkt daran, auch im Bereich „Unmanned Aerial Vehicles“ (UAV) Fuß zu fassen und ein adäquates Angebot für die Drone-Economy zu schaffen. Und will das Ganze nun offenkundig aktiv beschleunigen. Inmarsat rüstet personell auf und beruft mit Jon Holmes und Mark ter Hove zwei erfahrene Führungskräfte für das Geschäftsfeld UAV.

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Das Potenzial satellitengestützter Kommunikation für BVLOS-Missionen und die Steuerung von Drohnenflotten über eine zentralisierte Kontrollstation ist riesig. Das Ganze steht und fällt aber natürlich mit der Konnektivität zur Vernetzung von Drohnen, deren Betreibern und anderen Luftraumteilnehmern. Gemeinsam mit dem englischen Urban-Traffic-Management-Provider Altitude Angel sorgte Inmarsat diesbezüglich bereits im vergangenen Sommer für Aufsehen. Gemeinsam entwickelte man ein sogenanntes „Pop-up UTM“, das im Bedarfsfall nahezu weltweit verfügbar sein soll. (Wir berichteten)

Reicher Erfahrungsschatz

Doch wenn es nach den Inmarsat-Verantwortlichen geht, soll das erst der Anfang sein. Basierend auf den Kommunikations-, Sicherheits- und Überwachungsdienstleistungen, die das Unternehmen bereits seit Jahrzehnten für die bemannte Luftfahrt anbietet, will man zu einer Art Katalysator für das Wachstum der globalen Drone-Economy werden. Diese Bestrebungen maßgeblich vorantreiben sollen Jon Holmes und Mark ter Hove. Als neuer Senior Director of UAV Technology wird Jon Holmes für die Entwicklung von Produkten- und Dienstleistungen für die Drone-Economy verantwortlich sein. In seiner bisherigen Laufbahn sammelte Holmes bereits einen reichen Erfahrungsschatz im Bereich Satellitenkommunikation für die Luftfahrt. Zuletzt war er in leitender Funktion bei Cobham Aerospace Communications tätig. Ebenfalls von Cobham Aerospace Communications kommt Mark ter Hove, wo er für die erfolgreiche Markteinführung von Satellitenkommunikationslösungen für Airlines verantwortlich zeichnete. Als neuer Senior Manager of European Market Development soll er sich vor allem darum kümmern, Inmarsat im europäischen Wettbewerb als führenden Anbieter für Konnektivitätsdienstleistungen im Bereich unbemannte Systeme zu positionieren.

„Wir sind im Jahr 2020 in den kommerziellen UAV-Markt eingetreten und haben unsere Fähigkeiten sowohl im Bereich der Flugsicherheit als auch im Netzwerkbetrieb genutzt“, erläutert John Broughton, Senior Vice President of Aircraft Operations and Safety bei Inmarsat. „Jon und Mark teilen einen reichen Erfahrungsschatz in der Luftfahrt-Konnektivität und sind perfekt dafür geeignet, unser wachsendes UAV-Geschäft auf die nächste Stufe zu heben. Mit Jons technischer Expertise und Marks strategischem Können sind wir in einer starken Position, um das wahre Potenzial des kommerziellen UAV-Markts zu erschließen.”



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