„Geschlossene Gesellschaft“


Fuerteventura kennen viele sicher als Urlaubsparadies. Doch die Kanareninsel hat sich in den vergangenen Jahren auch zu einem europäischen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie Advanced Air Mobility entwickelt. Daher ist es kein Zufall, dass Aeriel Cities 2026 im Hauptort Puerto del Rosario stattfindet. Im Palacio de Formación y Congresos kommen vom 3. bis 5. November führende Köpfe der UAM-Industrie zusammen. Das Besondere: Die Teilnahme an der C-Level-Konferenz ist nur auf Einladung möglich.
Die Technologie ist vorhanden und vielfach bereits ausgiebig erprobt. Zudem steigt die weltweite Nachfrage nach moderner Drohnentechnologie. Vor allem, aber eben nicht nur im Kontext militärischer Anwendungsfälle und zum Schutz kritischer Infrastruktur. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass die Umsetzung UAS-basierter Geschäftsmodelle im industriellen Maßstab weiterhin stockt. Doch woran liegt das? Und viel wichtiger: Wie lässt sich das ändern?
Internationale Fachkonferenz
Antworten auf diese und andere Fragen rund um unbemannte Systeme sowie die digitalisierte Luftfahrt von morgen wollen Eszter Kovács und Lorenzo Murzilli geben. Und das auf vielfältige Weise. Während unter dem Dach ihrer M&K Global-Gruppe das Unternehmen Murzilli Consulting im Bereich der klassischen Unternehmensberatung aktiv ist und zudem Dienstleistungen für Behörden und Ministerien anbietet, geht es bei DroneTalks um die Vermittlung von Fachwissen sowie um die Organisation von Workshops (DroneTalks Academy) und Events. Events wie Aerial Cities.

Bei Aerial Cities 2026 kommen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der globalen UAS-Industrie auf Fuerteventura zusammen
Dabei handelt es sich um eine international hochgeschätzte Fachkonferenz für Führungskräfte (C-Level) sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger aus den Bereichen Drohnentechnologie, Advanced Air Mobility (AAM) und Urban Air Mobility (UAM). Ziel der Veranstaltung ist es, wichtige Schlüsselakteure hinter verschlossenen Türen zusammenzubringen, um Weichenstellungen für die Zukunft der AAM- und UAS-Industrie strategisch vorzubereiten.
Beste Bedingungen
Für die mittlerweile fünfte Auflage dient das Palacio de Formación y Congresos auf Fuerteventura als Austragungsort. Organisiert wird die Konferenz in enger Zusammenarbeit mit dem Parque Tecnológico de Fuerteventura und dem Cabildo de Fuerteventura. Dank massiver Investitionen hat sich die Kanareninsel zu einem ambitionierten europäischen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie für das Thema Advanced Air Mobility entwickelt. Zu den Vorzeigeprojekten gehören Infrastruktureinrichtungen wie der „Canarias Stratoport“ für HAPs (High Altitude Platforms) und UAS (Unmanned Aircraft Systems). Der Technologiepark erstreckt sich über fast 750.000 Quadratmeter und bietet Unternehmen, Start-ups und öffentlichen Initiativen im Bereich zukunftsweisender Luftraumkonzepte hervorragende Arbeitsbedingungen.

Neben dem eigentlichen Konferenzprogramm ist es die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung, die von den Teilnehmenden geschätzt wird.
Doch bei Aerial Cities geht es weniger um das, was bereits erreicht wurde. Das Programm orientiert sich eng an den aktuell entscheidenden Herausforderungen der Branche. Zum Beispiel, wie künftig der Weg von Pilotprojekten zu echten, skalierbaren Betriebsabläufen leichter beziehungsweise besser planbar gestaltet werden kann. Ein weiteres zentrales Thema ist die Regulierung als Fundament für künftiges Wachstum sowie die Verknüpfung von U-Space, klassischem Flugverkehrsmanagement (ATM) und hochautomatisierten Abläufen. Darüber hinaus stehen die Bodeninfrastruktur, Zertifizierungs- und Sicherheitsfragen sowie Dual-Use-Anwendungen im Fokus.
Interaktives Format
Und die hochrangigen Gäste kommen natürlich nicht „nur“ zum Zuhören nach Fuerteventura. Neben den Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch wird vor allem die Gelegenheit geschätzt, sich aktiv in das Geschehen einzubringen. Diese Dynamik zieht sich durch das gesamte Event: Vom Begrüßungsempfang am 3. November über die Pausen zum Networking bis hin zum Gala-Dinner bietet sich durchgehend die Gelegenheit, mit Regulierungsbehörden, Betreiberinnen, Infrastrukturanbietern, Investorinnen und Vertretern aus der Politik ins Gespräch zu kommen. Dass man beim „Invitation-only“-Event gewissermaßen unter sich ist, fördert einen offenen und ein Stück weit vertrauensvollen Umgang miteinander.
Und Vertrauen ist es, das Halt und Orientierung geben kann, um die Entwicklung der Branche gemeinsam voranzutreiben. Die UAS- und AAM-Industrie befindet sich in der Phase des „Make it or break it“. Der weitere Fortschritt hängt daher nicht unwesentlich von der engen Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden, Drohnenbetreiberinnen und -betreibern, Kommunen, der Industrie sowie Investorinnen und Investoren ab. Aerial Cities will all diese Akteure zusammenbringen, um als „geschlossene Gesellschaft“ das Fundament für die digitale, unbemannte Luftfahrt von morgen zu schaffen.
DISCLOSURE
Das Magazin Drones ist Medienpartner von Aerial Cities 2026: www.aerialcities.dronetalks.online
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