

Wenn es um Investitionen geht, denken viele Unternehmer reflexartig an Venture Capital oder die nächste Finanzierungsrunde. Staatliche oder EU-Förderung? Klingt bürokratisch, langwierig und kompliziert. Doch es gibt Ausnahmen. Die Forschungszulage in Deutschland ist beispielsweise eines der wenigen Förderinstrumente, die perfekt zum Tempo von Unternehmen passen. Und ist daher für Start-ups und den Mittelstand strategisch unverzichtbar – wenn sie richtig genutzt wird.
Förderprogramme gelten oft als komplex, zeitaufwändig und an strenge Fristen gebunden. Und das trifft auch nicht selten ins Schwarze. Gerade Deutschland eilt bekanntlich der Ruf voraus, bei Verwaltungsvorgängen besonders bürokratisch und langsam zu sein. Die Forschungszulage bildet hier jedoch eine Ausnahme. Als einzige F&E-Förderung kann sie bis zu vier Jahre rückwirkend beantragt werden und ermöglicht Unternehmen jährlich Zuschüsse in Millionenhöhe.
Aufgrund aktueller Änderungen hat sie 2026 zusätzlich an Attraktivität gewonnen. Gerade für die UAS-Technologie. Ob autonome Flugsteuerung, KI-gestützte Bildauswertung, Sensorintegration, BVLOS-Technologien oder neue industrielle Drohnenanwendungen: Viele Entwicklungen in der und für die Drone-Economy erfüllen die für die Ermittlung der Förderfähigkeit maßgeblichen Kriterien technologischer Forschung und Entwicklung. Für Unternehmen kann die Forschungszulage damit zu einem entscheidenden Finanzierungsbaustein werden, um Entwicklungszyklen zu beschleunigen und technologische Wettbewerbsvorteile auszubauen.
Was ist die Forschungszulage?
Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung (F&E). Unternehmen erhalten Zuschüsse auf Personalkosten, auf anteilige Auftragsforschung sowie auf Eigenleistungen von Unternehmern, wenn sie innovative Projekte durchführen. Seit 2024 werden unter bestimmten Voraussetzungen auch Abschreibungen (AfA) für bewegliche Wirtschaftsgüter berücksichtigt, die im Projekt eingesetzt werden. Das Besondere: Die Forschungszulage ist branchen- und technologieoffen sowie größenunabhängig.

Wenn Sie Google als Suchmaschine nutzen, können Sie Drones als bevorzugte Quelle hinterlegen, damit unsere Inhalte häufiger für Sie erscheinen. Fügen Sie Drones als bevorzugte Quelle hinzu.