

Die Münchener Sicherheitskonferenz ist die bedeutendste Veranstaltung ihrer Art weltweit. Doch in diesem Jahr zog die MSC (Munich Security Conference) noch einmal etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich als sonst. Was vor allem am angespannten transatlantischen Verhältnis lag. Da geriet der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine fast zum Nebenschauplatz. Nicht so für die deutsche UxS-Industrie. Denn gleich mehrere Firmen nutzten die Bühne, um Kooperationen mit ukrainischen Partnern zu verkünden.
Die „Build with Ukraine“-Initiative, die Präsident Volodymyr Selenskyj im Sommer 2025 vorstellte, hat das Ziel, durch staatlich unterstützte Unternehmenspartnerschaften im Ausland Produktionskapazitäten für ukrainische Hersteller zu erschließen. Denn unter Kriegsbedingungen ist es zum einen schwer, im großen Maßstab zu produzieren. Und zum anderen stellen Fertigungsbetriebe – zumal solche der Rüstungsindustrie – ein bevorzugtes Ziel für russische Angriffe dar.
Ein Beispiel, wie die angestrebte deutsch-ukrainische Zusammenarbeit aussehen kann, ist „Quantum Frontline Industries“ (QFI). Das Joint Venture zwischen Quantum Systems und Frontline Robotics fertigt in Deutschland bewährte ukrainische Drohnentechnologie und nutzte die MSC 2026 dazu, im Beisein des deutschen Verteidigungsministers Boris Pistorius die erste in Deutschland gefertigte Mehrzweckdrohne des Typs Linza 3.0 an Präsident Selenskyj zu übergeben. Wie QFI zudem bekannt gab, soll innerhalb eines Jahres die Großserienfertigung von 10.000 Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte in Deutschland ermöglicht werden.
Ebenfalls in München und im Beisein von Pistorius, Selenskyi und dem ukrainischen Außenminist…