Kurz vorgestellt: Mavic 3 von DJI

Die neue Referenz

Gutes Werkzeug ist ein Garant für Erfolg. Ein Paradebeispiel hierfür ist die brandneue Mavic 3 von DJI. Diese schickt sich an, für Fotografen und Filmemacher zum kommenden Multi-Tool zu werden. Technisch markiert sie ohnehin die neue Referenz. Mit 5.1k-Auflösung im Video-Modus und 20-Megapixel im Foto-Modus, festgehalten mit Hasselblad-Kameratechnik, erfüllt die Mavic 3 höchste Ansprüche in der Kompaktklasse.

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Knapp unter 900 g Abfluggewicht und bis zu 46 Minuten Flugzeit sind weitere Highlights der Mavic 3, die aufhorchen lassen. DJI verschiebt einmal mehr zuvor selbst gesetzte Grenzen. Wurden Mavic 2 Pro und Mavic Air 2S bereits für ihre herausragenden Fähigkeiten gerühmt und waren dementsprechend häufig auch im professionellen Einsatz unterwegs, stellt die jüngst präsentierte Kameradrohne alle Vorgänger in den Schatten.

Und als sei das alles noch nicht genug platzierte DJI eine zweite 4k-Video-Kamera im Gimbal-stabilisierten Kamera-Gehäuse, dessen Linse ein schmaleres Sichtfeld hat und damit ein echtes Tele-Bild produziert. Es holt entfernte Details in hoher Bildqualität näher heran, überbrückt damit optisch Distanzen und vermittelt einen visuellen Eindruck, der sonst erheblich teureren, größeren und schwereren Kamera-Drohnen vorbehalten ist.

Für Filmer

In der Video- und Foto-Produktion sind die Anforderungen an eine professionelle Kameradrohne in den letzten Jahren stetig gewachsen. Hochauflösende Bildschirme, die Farben in hoher Brillanz und Details gestochen scharf wiedergeben, erhöhen allgemein den Qualitätsanspruch an das Ausgangsmaterial. Nur mit hochwertigen Optiken, empfindlichen Fotozellen und fortschrittlicher Software lassen sich Fotos und Videos in HDR-Qualität produzieren. Für Highend-Filmaufnahmen entwickelte DJI darum parallel zur bereits hervorragenden Standardausführung der Mavic 3 eine zweite, die sogenannte Cine-Edition, die 5,1k-Videos in Apple ProRes 422 HQ aufzeichnet. Für die Postproduktion stehen damit Aufnahmen zur Verfügung, die Hollywood-Kriterien erfüllen – allerdings ohne die Kosten ins unermessliche steigen zu lassen, wie bei manch einem Blockbuster aus Kalifornien geschehen. Filmer haben mit den beiden Mavic 3-Versionen (Standard ab 2.099,– Euro und Cine-Edition für 4.799,– Euro) zwei professionelle Werkzeuge zur Auswahl, die je nach Anwendungsprofil zum Einsatz kommen können.

Für Fotografen

Die Kooperation mit der schwedischen Traditionsfirma Hasselblad gipfelte bei der Mavic 3 in einem Objektiv, das in der Kompaktklasse derzeit einmalig ist. Es setzt sich aus einer hochwertigen Linse mit Anfangsblende f2,8 (bis f11) und einer auf Kleinbild umgerechneten Brennweite von 24 mm sowie einem 4/3-CMOS-Bildsensor mit 20 Megapixel Auflösung zusammen. Gute Lichtstärke mit anpassbarer Blende und Sensor im Micro-Four-Third-Format versprechen eine hohe Bildqualität bei geringem Rauschverhalten. Fotografen können, da sich neben komprimierten JPGs auch Roh-Fotos im DNG-Format erstellen lassen, in der Postproduktion genau das Bild aus den Daten holen, das ihnen im Schaffensprozess vorschwebte.

Universelles Arbeitsgerät

Profitieren Kreative bereits umfassend von der implementierten Kameratechnik und langen Flugzeit, steigert die Mavic 3 als universelles Arbeitsgerät auch in anderen Aufgabengebieten die Effizienz. Mehr Flugzeit bedeuten größere Distanzen und längere Einsatzdauer. Tele-Aufnahmen mit aussagekräftiger Abbildungsleistung gestatten bessere Diagnose- und Kontrollergebnisse bei Wartungsflügen. Beobachtungen oder Kartierungen lassen sich in feinerer Bildqualität erstellen und das bei längerer Operationsdauer beziehungsweise größerem Operationsradius.

In der Kompaktklasse verschiebt die neue Mavic 3 von DJI die Maßstäbe und dürfte sich als neues Referenzprodukt positionieren. Ob im professionellen Umfeld oder für ambitionierte Kreative, diese Kameradrohne erschließt Möglichkeiten, die zuvor Platz auf Wunschzetteln fanden.


Lese-Tipp:
Einen ausführlichen Testbericht über die Mavic 3 von DJI lesen Sie in Drones 2/2022. Die Ausgabe erscheint am 13. Januar 2022. Am besten jetzt gleich das Magazin für die Drone-Economy abonnieren und kein Heft mehr verpassen.



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