XPONENTIAL Europe 2026 stellt Sicherheit und Verteidigung in den Fokus


Hybride Bedrohungen, Drohnenangriffe und Cyberoperationen verändern die Anforderungen an Verteidigung und Schutz kritischer Infrastrukturen. Vor diesem Hintergrund sind autonome Systeme, künstliche Intelligenz und Robotik sicherheitsrelevant. Sie stehen im Fokus der XPONENTIAL Europe, die vom 24. bis 26. März 2026 stattfindet. Hier steht das Thema Verteidigung und Dual-Use auf der Agenda von Fachmesse und Rahmenprogramm.
Im Zentrum steht eine Fachkonferenz der Bundeswehr, die operative, technologische und politische Perspektiven eines zunehmend unbemannten Einsatzumfelds beleuchtet. Sie findet am 25. März 2026 im Innovation Theater in Halle 1 des Düsseldorfer Messegeländes statt und ist für alle Besucherinnen und Besucher der XPONENTIAL Europe zugänglich. Ergänzt wird sie durch ein kuratiertes, bilaterales Dialogformat der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG), das im Auditorium im CCD Süd und nur auf Einladung politische Entscheidungsträger, Streitkräfte und Industrie in einem exklusiven Rahmen zusammenführt.
Unbemannte Systeme im Fokus von Sicherheit und Verteidigung
Unter dem Titel „Operational and Innovative Security and Defence Perspectives of an Unmanned Environment“ beleuchtet die Bundeswehr-Konferenz die operative Rolle unbemannter Systeme im sicherheits- und verteidigungspolitischen Kontext und verbindet Einsatzrealität, Fähigkeitsentwicklung und technologische Innovation. Die Konferenz richtet sich an ein Fachpublikum aus Politik, Streitkräften, Beschaffung, Sicherheitsbehörden, Industrie und Forschung und wird von Diehl Defence, einem der drei größten Verteidigungsunternehmen Deutschlands, unterstützt. Diskutiert werden unter anderem die aktuelle Bedrohungslage im euro-atlantischen Raum, Abschreckung und Verteidigung durch unbemannte Systeme in allen Domänen sowie nationale Sicherheits- und Governance-Fragen im Inland. Weitere Schwerpunkte sind der Schutz kritischer Infrastrukturen, operative Lehren aus aktuellen Konflikten, Innovations- und Beschaffungsprozesse, deren Umsetzung in bestehende Strukturen sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz im Spannungsfeld von Automatisierung und dem Prinzip des „Meaningful Human Control“.
„Unbemannte Systeme sind heute ein zentraler Faktor moderner Sicherheits- und Verteidigungsarchitekturen. Das hat die Münchner Sicherheitskonferenz noch einmal deutlich gezeigt. Entscheidend ist, dass operative Erfahrungen, technologische Entwicklung und politische Rahmensetzung eng miteinander verzahnt werden. Wir wollen mit unserem Auftritt auf der XPONENTIAL Europe in den direkten Dialog mit Forschung und Industrie treten und freuen uns auf viele Gespräche und Kontakte. Gleichzeitig senden wir gemeinsam mit dem Rahmenprogramm „Defence meets Wirtschaft“ unseres Partners British Chamber of Commerce Germany ein starkes Signal an die Öffentlichkeit“, sagt Flottillenadmiral Christian Bock, Leiter des Innovationszentrums der Bundeswehr in Erding.
Vertreten sind neben der Bundeswehr, Bundesministerien, NATO-Strukturen, internationale Militärs, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Industrie. Das vollständige Programm der Bundeswehr-Konferenz wird auf der Website der XPONENTIAL Europe veröffentlicht: www.xponential-europe.de/de/Programm/Partner-Konferenzen/Bundeswehr
Strategischer Dialog „Defence meets Wirtschaft“
Als bedeutende Erweiterung der XPONENTIAL Europe findet am 25. März 2026 um 11 Uhr im CCD Süd ein bilaterales deutsch-britisches Verteidigungs- und Wirtschaftssymposium für geladene Gäste statt. Unter dem Titel „Defence meets Wirtschaft“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Industrie und Militär sicherheitspolitische Leitlinien der europäischen Verteidigungsfähigkeit.
Organisiert wird das Symposium von der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) gemeinsam mit der XPONENTIAL Europe. Der strategische Dialog wird in enger Anbindung an die britische Botschaft in Deutschland sowie unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern des britischen Verteidigungsministeriums umgesetzt. Der Austausch unterstreicht die Rolle des Vereinigten Königreichs als zentraler sicherheits- und verteidigungspolitischer Partner Europas.
„Das Symposium ‚Defence meets Wirtschaft‘ ist ein hervorragendes Beispiel für den bilateralen Dialog, wie er im Kensington-Vertrag und im Trinity House Agreement zur Verteidigungszusammenarbeit vorgesehen ist. Während wir den 80. Jahrestag der ‚Operation Marriage‘ begehen – der Schaffung eines neuen Bundeslandes, Nordrhein-Westfalen, durch britische alliierte Streitkräfte –, kann ich mir kaum einen besseren Rahmen vorstellen, in dem das Vereinigte Königreich und das moderne wirtschaftliche Kraftzentrum Nordrhein-Westfalens dieses Jubiläum würdigen und zugleich auf eine zukünftige Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Verteidigung und Innovation blicken“, erklärt Andrew Mitchell CMG, Botschafter des Vereinigten Königreichs in Deutschland.
„Die British Chamber of Commerce in Germany steht für starke und verlässliche deutsch-britische Beziehungen. Mit dem strategischen Dialog ‚Defence meets Wirtschaft‘ unterstützen wir die XPONENTIAL Europe und die Messe Düsseldorf als internationale Plattform für Innovation und Zusammenarbeit. Ziel ist es, das Vereinigte Königreich und Deutschland im Bereich Sicherheit und Verteidigung durch Industrie und Handel noch enger zu vernetzen, im engen Schulterschluss mit unseren Partnern und Alliierten. Der Dialog fügt sich dabei auch in den historischen Kontext des 80-jährigen Bestehens Nordrhein-Westfalens ein“, sagt Michael Schmidt, Präsident der British Chamber of Commerce in Germany.
Die Veranstaltung steht im Kontext der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag Nordrhein-Westfalens als zentrale Sicherheits-, Industrie- und Innovationsregion und nimmt Bezug auf die aktuellen deutsch-britischen Verteidigungsabkommen.
Die Teilnahme hochrangiger politischer Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Europa ist vorgesehen; entsprechende Nominierungen befinden sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch in Abstimmung.
Eine europäische Perspektive bringt Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung (SEDE) des Europäischen Parlaments, ein. Sie ordnet die sicherheitspolitische Ausrichtung Europas im Zusammenspiel von EU und NATO ein und thematisiert unter anderem die praktische Anwendung europäischer Verteidigungsbudgets sowie Fragen der europäischen Verteidigungsfähigkeit. Weitere Themen sind sicherheitspolitische Prioritäten Deutschlands, des Vereinigten Königreichs sowie der europäischen und NATO-Alliierten, industrielle Resilienz, Verteidigungsbudgets sowie die Beschleunigung von Innovation und Beschaffung.
Alle Informationen zu den Schwerpunkten und zu den Programm- Highlights der Veranstaltung sind abrufbar über das Branchenportal: www.xponential-europe.de
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