TraintheTrainer: DRZ stärkt Drohnen-Kompetenz

Beim Deutschen Rettungsrobotikzentrum (DRZ) in Dortmund standen am 27. und 28. März erneut Zukunftsthemen auf dem Programm. Geschäftsführer Robert Grafe und Michael Dalbert, Leiter des Ausbildungszentrums, hatten die Drohnen Trainer des Vereins zu einer zweitägigen Weiterbildung eingeladen. Trotz kurzfristiger krankheitsbedingter Ausfälle war das Interesse groß – besonders beim Thema Drohnen-Detektion und -Abwehr, das zunehmend Bedeutung auch im Bevölkerungsschutz gewinnt.
Grafe informierte über aktuelle Projekte des DRZ. Die bisherige Bundesförderung läuft im Herbst aus, doch das Zentrum wird seine Arbeit fortsetzen. Neue Projekte sind in Sicht. Im Fokus dabei immer: Robotik zur Rettung von Menschen. Parallel arbeitet das DRZ weiter an Konzepten für robotische Systeme, die die Effizienz der Gefahrenabwehr und den Schutz der Einsatzkräfte erhöhen. „Es wird bewusst auf die Weiterentwicklung von am Markt verfügbaren Systemen gesetzt“, betonte Grafe. Forschung solle künftig anwendernäher werden, geprägt von praktischen Übungen und weniger von langwierigen Entwicklungsphasen. Auch organisatorische Themen wurden behandelt, etwa Betriebsgenehmigungen für Drohnen oder die Dokumentation über digitale Logbücher.
Im Mittelpunkt des ersten Tages befand sich das Thema Drohnen-Abwehr. Dafür holte sich das DRZ Unterstützung aus dem eigenen Mitgliederkreis: Die CONDOR Multicopters & Drones war durch Jeremy Jordy vertreten. Jordy brachte frische Eindrücke von der erst tags zuvor beendeten XPONENTIAL Europe in Düsseldorf mit und stellte verschiedene Abwehrtechnologien vor. Im Fokus befand sich ein Tracer-System, das sich kosteneffizient integrieren lässt und hohe Wirksamkeit bietet. „Die Software wurde speziell für BOS-Einsätze entwickelt, um Flottenmanagement, mobile Leitstelle, Detektion von Drohnen und Flugzeugen, Einsatzplanung und das Anzeigen von beispielsweise Flugverbotszonen und Krankenhäusern in einem Tool zu haben“, betonte Jordy. Die Bandbreite seiner Darstellung reichte von Detektionslösungen über Klassifikationsverfahren bis zu Abwehrmethoden wie Jamming und Hijacking – Letzteres sei allerdings ausschließlich für behördliche Anwender.
Für das DRZ war die Veranstaltung ein weiterer wichtiger Schritt, um Einsatzkräfte bestmöglich auf wachsende Herausforderungen vorzubereiten. Dortmund bleibt damit ein zentraler Ort für die Weiterentwicklung moderner Rettungsrobotik.
Hintergrundinformationen CONDOR Gruppe:
Seit 1978 sorgt CONDOR vom Sitz der Hauptverwaltung in Essen für Schutz und Sicherheit. Rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen an 15 Standorten im gesamten Bundesgebiet und im Ausland für die Sicherheit von Privatpersonen, Geschäftskunden, öffentlichen Einrichtungen und in der Kritischen Infrastruktur.
Bundesweit ist CONDOR präqualifiziert für die Sicherung von Gleisbaustellen der Deutschen Bahn AG. Darüber hinaus ist CONDOR in diesem Bereich für eine Vielzahl von Eisenbahninfrastrukturunternehmen in Deutschland und im europäischen Ausland tätig.
Allein in Essen werden durch den Geschäftsbereich Schutz und Sicherheit mehr als 6.000 Alarm-, GPS- und Videokunden über die dortige vom VdS Schadenverhütung anerkannte Notruf- und Serviceleitstelle 24 Stunden / 365 Tage betreut.
Neben maritimen Sicherheitsdienstleistungen für die Seeschifffahrt und Häfen ist CONDOR mit dem Geschäftsbereich Aviation an verschiedenen Flughäfen und Standorten in Deutschland für die Passagier-, Gepäck- und Frachtkontrolle sowie die Sicherheit der Flughafeninfrastruktur zuständig (§§ 5, 8 und 9 LuftSiG)
Von der Ausbildung von Drohnen-Piloten, über die Durchführung von Flugaufträgen bis hin zum Vertrieb von Hard- und Software ist CONDOR zudem führend im Bereich der UAV-Technologie (Drohnen). Neben klassischen Coptersystemen bietet CONDOR 24/7-Security Drohnen ebenso wie VTOL-Systeme zur Strecken- und Flächenüberwachung bzw. Inspektion an.
Von der Risikoanalyse über die gemeinsame Maßnahmenerstellung bis hin zu Umsetzung und Betreuung unterstützt die CONDOR-Gruppe ihre Kunden in dem Auftrag, Menschen, Fracht oder Energie zu schützen, sicher und gefahrlos zu transportieren und die dafür notwendige Kommunikation zu gewährleisten.
Seit 1984 wird die CONDOR-Gruppe durch die Familie Toussaint als Gesellschafter und Geschäftsführer vertreten. Stephan und Cornelius Toussaint als aktive geschäftsführende Gesellschafter führen das Unternehmen in der zweiten Generation seit 1997.
Weitere Informationen siehe: www.condor-sicherheit.de
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