Wingtra präsentiert SURVEY61 zur präzisen Geländevermessung ohne Bodenkontrollpunkte

Vermessen ohne Bodenunterstützung

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    Wingtra hat einen neuen optischen Sensor als Payload für seine WingtraRAY-Drohne vorgestellt. Das Besondere daran: SURVEY61 soll es ermöglichen, Geländeabschnitte und Erdbewegungen ohne GCPs (Ground Control Points) zu erfassen. Und das mit einer Genauigkeit von 3 Zentimetern zu vermessen. Dank des erheblich reduzierten Aufwands für die Vorbereitungsarbeiten vor Ort lässt sich ein 50 Hektar großes Gelände nach Wingtra-Angaben statt in vier Stunden in nur 40 Minuten vermessen.

    Wingtra verspricht mit ihrem neuen Vermessungssensor SURVEY61 eine revolutionäre Payload auf den Markt gebracht zu haben. Trotz des Verzichts auf Kontrollpunkte am Boden soll sie es ermöglichen, reproduzierbare Ergebnisse mit einer Genauigkeit von bis zu 3 Zentimetern zu erzielen. Für das Vermessungspersonal bedeutet das: gegebenenfalls Einrichten der Bodenkontrolle, Vorbereiten der Drohne, Pre-Flight-Checks, fliegen und Zusammenpacken. Pro Stunde können so laut Wingtra knapp 6,5 Kilometer lineare Strecke erfasst werden. Damit reduziert sich die Einsatzzeit für Vermessungspersonal im Außendienst signifikant.

    Vorsprung durch Sicherheit

    Das Sensorsystem SURVEY61, eigens für Erdbau- und Topografie-Anwendungen entwickelt, soll in Verbindung mit der WingtraRAY hochpräzise Ergebnisse für kosteneffizientere Planung sowie regelmäßiges Monitoring liefern. Zudem ist die Drohne nach Angaben des Herstellers die einzige Plattform ihrer Klasse mit FAA-Zulassung für den Betrieb über Menschen. Dies eröffne den Zugang zu rund 90 Prozent der Infrastrukturprojekte – ohne dass eine spezielle Genehmigung erforderlich wäre. Im Vergleich zu Nutzern anderer Systeme, die nur knapp die Hälfte der geplanten Standorte anfliegen können, haben Wingtra-Kunden also den Vorteil, über aktive Baustellen, Autobahnen und städtische Gebiete zu fliegen, ohne Zeit für Genehmigungsverfahren investieren zu müssen – und das sogar BVLOS (Beyond Visual Line of Sight) in der EU. Möglich macht das unter anderem ein integrierter Fallschirm, der sichere und vorschriftskonforme Flüge über Bereiche ermöglicht, die sonst aufgrund von Sicherheitsrisiken oder Einschränkungen für Flüge über Menschen gesperrt wären.

    In Verbindung mit der speziellen Wingtra-Softwareumgebung verspricht das Unternehmen eine reibungslose und schnelle Datenerfassung über Hunderte von Hektar innerhalb weniger Stunden. Dank des durchdachten Wingtra-Ökosystems enden die Vorteile jedoch nicht bei der Erfassung der Daten. Auch deren Bereitstellung wird beschleunigt, indem die Workflows zwischen Außendienst und Büro durch ein synchronisiertes System, das alles mit wenigen Klicks georeferenziert und verarbeitet, die Zeit bis zur Bereitstellung der Ergebnisse senken.

    Ein neues Kapitel

    „Der Markt braucht eine Lösung, die sich zu 100 Prozent der Vermessung und Kartierung widmet“, betont Julian Surber, Senior Product Manager bei Wingtra. „Mit SURVEY61 können Einsatzteams die Außendienstzeit reduzieren und die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten, während sie gleichzeitig häufiger Ergebnisse in Vermessungsqualität über Flächen jeder Größe erhalten. Das Arbeiten ohne GCPs ist ein völlig neues Kapitel für Erdarbeiten.“

    Marcos Bayuelo, Senior Vice President of Product and Growth bei Wingtra, ergänzt: „Teams verbringen weniger Zeit mit der Standortvorbereitung und haben mehr Ressourcen, um sich auf aktuelle und präzise Ansichten ihrer Standorte zu konzentrieren. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kunden, die regelmäßig Erdarbeiten durchführen, mit SURVEY61 insgesamt eine profitablere Planung, Projekte und Geschäfte erzielen werden.“


    Mehr zur WingtraRAY lesen Sie hier: https://www.drones-magazin.de/news/wingtraray-spezialdrohne-fuer-kartierungsprojekte/


    Wingtra im Netz:

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    Foto: Wingtra






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