Avy stellt einen vollautomatisierten UAS-Hangar für die Langstreckendrohne Aera vor

Automatisierter Flugbetrieb, geringstmöglicher Personalaufwand, 24/7-Betriebsbereit: Wo der „Faktor Mensch“ aus der Gleichung gestrichen wird, können UAS-basierte Geschäftsmodelle skalieren. Eine Grundvoraussetzung dafür sind oft spezielle Hangar, in denen die unbemannten Flugsysteme auf ihren Einsatz warten, Batterien geladen und Daten ausgetauscht werden. Der niederländische Drohnenhersteller Avy hat nun eine Garage für Langstreckendrohnen wie die hauseigene Aera vorgestellt.

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    Ob Inspektion, Überwachung oder Notfallhilfe: Wenn eine Drohne benötigt wird, ist sie jederzeit startklar und nur wenige Flugminuten entfernt. Das ist die Idee hinter Dock-Lösungen, in denen unbemannte Flugsysteme – vor Wind und Wetter geschützt – darauf warten, vollautomatisiert an den Ort zu fliegen, der aus einem Kontrollzentrum via Missionsplanung und Internetverbindung vorgegeben wird.

    Mit einem Netzwerk mehrerer UAS-Hangars lassen sich Reichweitenprobleme lösen, Reaktionszeiten verkürzen und große Areale effektiv abdecken. Um den Bedarf an Drohnengaragen auf einer bestimmten Fläche zu reduzieren, hat das Unternehmen Avy mit Sitz in Amsterdam nun ein neues Avy Dock vorgestellt, von dem aus die Langstrecken-VTOL-Drohne Aera zu ihren bis zu 100 Kilometer reichenden Missionen aufbrechen und eigenständig wieder landen kann.

    Nutzerinnen und Nutzer können die Drohne mithilfe verschiedener Kameras im Inneren des Hangars visuell auf mögliche Beschädigungen untersuchen. Übersichtskameras stellen eine klare Sicht auf die Landezone und die Umgebung sicher. Schließlich müssen die Operator im Kontrollzentrum jederzeit eingreifen können. Zum Beispiel dann, wenn sich Menschen oder Tiere trotz der obligatorischen Absperrungen im Start- und Landebereich aufhalten. Die Flugmanöver führt die Drohne gemäß den in der Missionsplanung festgel…






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