Kurz vor Weihnachten veröffentlichte der Industrieverband UAV DACH ein Papier mit „6 Forderungen für eine effektive und effiziente Drohnendetektion und -abwehr“. Mit geteiltem Echo. Während einige Aspekte weitgehend begrüßt wurden, stießen die eingeforderte, im untersten Luftraum verpflichtende Nutzung von ADS-L-Technik sowie Einschränkungen für die private Drohnennutzung auf Kritik. Mit einem gemeinsamen Positionspapier haben sich nun sechs Fach- und Bundesverbände in die Diskussion eingebracht.


Ein sicherer Flugbetrieb, ein kooperatives Miteinander der bemannten und der unbemannten Luftfahrt im untersten Luftraum, effektive Maßnahmen zur Bekämpfung von Verstößen gegen die geltenden Gesetze und Bestimmungen. Darüber, was mit Blick auf die illegale Nutzung von Drohnen grundsätzlich zu tun ist, herrscht weitgehende Einigkeit. Doch in der Frage, wie das Ganze gelingen kann, gehen die Meinungen durchaus auseinander.
Als Industrieverband und Interessenvertreter für den kommerziellen UAS-Betrieb ist der UAV DACH Ende des vergangenen Jahres vorgeprescht und hat sechs Forderungen mit Blick auf eine effektive Detektion und Abwehr illegal genutzter Drohnen formuliert. Und damit bei anderen Interessengruppen zum Teil für Empörung gesorgt.
Zustimmung und Ablehnung
Dabei trafen die Forderungen nach der Herstellung eines einheitlichen Luftflagebilds, der Etablierung eines europäischen Kompetenzzentrums Drohnendetektion und -abwehr, der Definition aller möglichen, von illegal eingesetzten UAS ausgehenden Bedrohungsszenarien und nach gezielten Förderprogrammen für industrienahe Forschung noch auf grundsätzliches Wohlwollen. Diesbezüglich äußerten Deutscher Modellflieger Verband (DMFV), Bundesverband Coper Piloten (BVCP), Deutscher Hubschrauber Verband (