Vernetztes UGV

Quantum Systems präsentiert modulares Landfahrzeug Mandrill

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    Quantum Systems erweitert sein Portfolio unbemannter Systeme nun erstmals um den Bereich der Unmanned Ground Vehicle (UGV). Mit der Vorstellung des Mandrill auf der Fachmesse Enforce Tac 2026 präsentierte das Unternehmen ein modulares UGV, das in die bestehende Software-Architektur von Quantum Systems integriert ist und den Auftakt für eine umfassende Familie vernetzter, domänenübergreifender Robotik-Lösungen für militärische und behördliche Einsätze bilden soll. 

    Das UGV Mandrill ist als integraler Bestandteil eines vernetzten Robotik-Ökosystems konzipiert und basiert auf einer modularen Architektur, die eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Einsatzanforderungen ermöglicht. Das Fahrzeug ist für ein breites Spektrum militärischer und behördlicher Missionen vorgesehen. Dazu gehören die Aufklärung mittels optischer Sensorik, die Logistik- und Engineering-Unterstützung sowie der Transport von Verwundeten. Auch für Schlepp- und Bergeoperationen, die elektronische Kampfführung und die Integration robotisierter Start- und Landevorrichtungen für Drohnen ist die Plattform laut Hersteller ausgelegt.

    Durch die offene Systemarchitektur kann das Fahrzeug flexibel um zusätzliche Sensorik und Subsysteme ergänzt werden. Die native Einbindung in die Software-Umgebung stellt sicher, dass der MANDRILL von Beginn an mit bestehenden und zukünftigen unbemannten Systemen in der Luft, an Land und perspektivisch auf dem Wasser zusammenarbeiten kann. Dies gilt als wesentliche Voraussetzung für Multi-Domain-Operationen in einem vernetzten Verbund.

    Vernetzung als technologisches Fundament

    Die Einführung des Mandrill ist ein zentraler Pfeiler der übergeordneten Strategie des Unternehmens. Im Mittelpunkt steht dabei die herstellerunabhängige Vernetzung verschiedener unbemannter Systeme. Martin Karkour, Chief Revenue Officer von Quantum Systems, sieht die Zukunft der Branche nicht in isolierten Plattformen, sondern in intelligent vernetzten Verbünden. Die genutzte Software-Architektur soll Luft- und Landsysteme in einem gemeinsamen digitalen Gefechtsraum zusammenführen.

    Nach Einschätzung des Unternehmens benötigen Kunden zunehmend integrierte Lösungen, die Aufklärung, Logistik und Führungsfähigkeit vereinen. Die Kombination aus bewährten Technologien unbemannter Luftfahrzeuge und neuen Bodenplattformen eröffne operative Möglichkeiten, die von der sensorbasierten Zielaufklärung aus der Luft bis zur autonomen Unterstützung am Boden reichen. Die Roadmap für die nähere Zukunft sieht bereits weitere spezialisierte Plattformen innerhalb der geplanten „Family of Ground Systems“ vor.

    Die Vorstellung des Mandrill verdeutlicht einen Trend in der unbemannten Industrie: die Abkehr von der reinen Plattform-Entwicklung hin zur Schaffung domänenübergreifender Ökosysteme. Die Verschmelzung von Luft- und Bodensystemen wird durch einheitliche Software-Lösungen zunehmend vorangetrieben.

    Quantum Systems im Netz: www.quantum-systems.com






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