ARX Robotics und Deutz AG planen Zusammenarbeit bei elektrischen Antrieben
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    Die einen preschen mit innovativen Technologien und schnellen Entwicklungszyklen voran. Die anderen haben über Jahrzehnte hinweg umfangreiche Fertigungskapazitäten sowie Servicenetzwerke aufgebaut. Bringen aufstrebende Startups und etablierte Konzerne das Beste aus beiden Welten zusammen, kann daraus etwas Großes entstehen. Auf gemeinsames Wachstum hoffen vermutlich auch ARX Robotics und die Deutz AG, die kurz vor Weihnachten ihre strategische Partnerschaft formal fixiert haben.

    Im Grunde war es ein eher formaler Akt. Doch die Bühne, die ARX Robotics und die Deutz AG zur formellen Unterzeichnung ihrer strategischen Partnerschaft wählten, war eine Besondere. Im Rahmen des Defense-Tech Roundtable im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und im Beisein von Ministerin Katherina Reiche wurde öffentlich fixiert, was bereits zwei Monate zuvor von beiden Unternehmen angekündigt worden war.

    Nachdem Deutz Anfang September mit SOBEK einen führenden Antriebshersteller für Drohnen übernommen hatte, beteiligte sich der international aufgestellte Motorenhersteller im Rahmen einer Finanzierungsrunde an ARX Robotics. Der Hersteller unbemannter Landfahrzeuge für Militär und Sicherheitsbehörden liefert bereits seit einer Weile UGVs der hauseigenen Gereon-Familie an die ukrainischen Streitkräfte und strebt gemeinsam mit dem Startup Helsing die Entwicklung eines kombinierten Wirkverbunds aus unbemannten Systemen zu Lande und in der Luft an. Zuletzt hatte ARX zudem das neue Modell Hector vorgestellt, eine Transport- und Aufklärungsplattform, die auch bemannt eingesetzt werden kann.





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