General Cherry und Orqa planen Zusammenarbeit bei Counter-UAS-Lösungen
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    In den vergangenen Jahren hat sich die Ukraine – gezwungenermaßen – zu einem Epizentrum militärischer UAS-Entwicklungen entwickelt. Sowohl was deren Offensiveinsatz als auch die Abwehr feindlicher Drohnen angeht. Ein Know-how, von dem verbündete Nationen profitieren wollen und das somit zusehends zum „Exportschlager“ wird. Beispielsweise durch Kooperationen zwischen ukrainischen Unternehmen und ausländischen Partnern, wie im Fall von General Cherry und Orqa.

    Während man in der Ukraine über große technische Expertise und jede Menge praktische Erfahrungen in der Drohnennutzung verfügt, sind die Produktionskapazitäten vor Ort aufgrund des seit Jahren anhaltenden russischen Angriffskriegs begrenzt. Die „Build with Ukraine“-Initiative beispielsweise, die Präsident Volodymyr Selenskyj im Sommer 2025 vorstellte, hat daher zum Ziel, durch staatlich unterstützte Unternehmenspartnerschaften im Ausland Produktionskapazitäten für ukrainische Hersteller zu erschließen.

     

    FPV- und Abfangdrohnen

    Das im kroatischen Osijek ansässige Unternehmen Orqa ist nach eigenen Angaben einer der größten Drohnenhersteller der Welt und produziert Komponenten sowie integrierte Systeme für Kunden in mehr als 50 Märkten weltweit, darunter 24 NATO-Mitgliedstaaten. General Cherry wiederum hat sich auf die Entwicklung von FPV- und Abfangdrohnen spezialisiert. Gemeinsam möchten die ukrainisch-kroatischen Kooperationspartner sich insbesondere im Bereich der Counter-UAS-Systeme engagieren. An der Einrichtung gemeinsamer Fertigungsstandorte in Kroatien und der Ukraine werde bereits gearbeitet, die ersten gemeinsamen Produkte würden in naher Zukunft erwartet, teilten die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich der Unterzeichnung ihrer Kooperationsvereinbarung mit.

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