Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding eröffnet

Kurze Wege, schlanke Prozesse

Neueste Entwicklungen und Innovationen müssten der Truppe schnell zur Verfügung stehen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) dürfte hoffen, diesem vor einigen Monaten gesteckten Ziel mit der Eröffnung des Innovationszentrums der Bundeswehr im bayerischen Erding ein Stück näher gekommen zu sein. Leiter des InnoZBw ist Flottillenadmiral Christian Bock, der zuvor als Unterabteilungsleiter im Bundesministerium der Verteidigung für „Drohnen“ zuständig war.

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    Die veränderte Sicherheitslage in Europa und neue militärische Technologien stellen Streitkräfte wie die Bundeswehr vor enorme Herausforderungen. Nicht zuletzt mit Blick auf unbemannte Systeme ist die Innovationsgeschwindigkeit im Bereich der Militärtechnik derzeit so hoch wie lange nicht. Um hier Schritt halten zu können, müssen Wege verkürzt und Prozesse verschlankt werden. Ziele, die mit der Einrichtung des Innovationszentrums der Bundeswehr aktiv verfolgt werden sollen. Hier soll ein Platz geschaffen werden, an dem Austausch zwischen Militär und Industrie erleichtert wird. An dem „kluge Köpfe und modernste Technologien ganz nah zusammenkommen“, wie es in einer Pressemitteilung des Bundesverteidigungsministeriums anlässlich der heutigen Eröffnung hieß, an der auch der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) teilnahm.  

    „Der Standort Erding in Bayern bietet durch die Nähe zum Innovationsumfeld der Metropolregion München, mit Start-Up-Szene, Industrie und Universitäten, ideale Bedingungen“, betonte Minister Pistorius anlässlich der offiziellen Eröffnung des InnoZBw. „Außerdem möchte die bayerische Landesregierung mit der Initiative für einen Innovationscampus „Defence Lab Erding“ die Ansiedlung ziviler Forschung, Unternehmen und Start-Ups auf dem ehemaligen Fliegerhorst Erding fördern.” 


    Foto: Bundesministerium der Verteidigung






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