Mobilitätskonzept

eFliegen BW wird von Baden-Württemberg mit 1,3 Millionen Euro gefördert

Zur sicheren Markteinführung innovativer Mobilitätskonzepte werden nicht nur kreative Köpfe, innovative Entwickler und visionäre Investoren benötigt. Nicht zuletzt benötigt man auch Areale, neue Technologien zu testen. So entsteht beispielsweise am Leipzig-Altenburg Airport die Möglichkeit, Integrations- und Entwicklungsprozesse zu erproben, um die unbemannte mit der bemannten Luftfahrt zu verschmelzen. (Wir berichten in Drones-Ausgabe 03/2020). Ein weiteres interessantes Vorhaben, Erprobungskapazitäten für Drohnen zu schaffen, hört auf den Namen "eFliegen BW" und wird vom Land Baden-Württemberg mit 1,3 Millionen Euro gefördert.

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Unter Leitung des Instituts für Flugmechanik und Flugregelung der Universität Stuttgart haben sich zehn Partnerfirmen – darunter auch das Unternehmen Volocopter – zusammengeschlossen, die an den Flugplätzen in Lahr und in Mengen eine entsprechende Testumgebung aufbauen wollen. Am Standort Lahr soll ein Testfeld für urbanes Fliegen errichtet werden, um den Forschungsbedarf in diesem Bereich abzudecken. Ein weiteres Testfeld mit dem Schwerpunkt „Autonomes Fliegen“ ist in Mengen-Hohentengen geplant.

Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen die Entwicklungen zuletzt ein wenig ins Stocken gerieten, soll mit den aktuellen Lockerungen der Alltags-Beschränkungen auch wieder frischer Schwung in das Projekt „eFliegen BW“ kommen. Bereits in wenigen Wochen sollen an den beiden Standorten in Lahr und Mengen bei Sigmaringen auch Testflüge für externe Partner möglich sein. „Elektrisches, energieeffizientes und autonomes Fliegen kann ein wichtiger Baustein der Mobilität der Zukunft sein. Baden-Württemberg ist in diesem Bereich in einer hervorragenden Ausgangsposition. Damit wir auf diesem Markt jedoch auch weiterhin international ganz vorne mitspielen können, müssen wir stets up to date bleiben“, wird Wirtschaftsministerin Dr. Nicole-Hoffmeister-Kraut (CDU) in einer aktuellen Pressemitteilung aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württembergs zitiert.

Wie bedeutsam Initiativen wie diese für die Drone Economy, den Wirtschaftsstandort Deutschland im Allgemeinen sowie „das Ländle“ im Besonderen sein können, unterstreicht Florian Reuter, CEO des Lufttaxi-Herstellers Volocopter: „Als junges Unternehmen aus Baden-Württemberg ist es großartig, wiederholt aktiv Unterstützung durch die Landesregierung zu erfahren. Das hilft uns, unsere innovative Technologie voranzutreiben. Wenn man einen ganz neuen Markt aufbaut, wie wir es bei Volocopter tun, kann eine solche Initiative entscheidend für den internationalen Erfolg des Unternehmens sein.“

Foto: Nikolay Kazakov/Volocopter



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