„Drone to Phone“

„Drone to Phone“

Beim dritten "Drone Enable"-Symposium der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) in Montreal stellte DJI ein System zur Fernerkennung von Drohnen vor. Das so genannte "Remote ID" basiert auf der "WiFi Aware"-Technologie, mit der WLAN-fähige Geräte untereinander Daten austauschen können. Mit Hilfe einer App, die auf handelsüblichen Smartphones und Tablets installiert werden kann, soll man auf diese Weise Informationen über Drohnen erhalten, die in der näheren Umgebung in der Luft sind. Damit möchte DJI gemäß eigener Aussage die Grundlage dafür schaffen, den von den Luftaufsichtsbehörden in den USA (FAA) und Europa (EASA) für das kommende Jahr angekündigten Vorgaben an die Identifizierbarkeit von Drohnen gerecht werden zu können. Laut DJI sollen auch Drohnen, die bereits von Kunden genutzt werden, per Software-Update nachgerüstet werden können. Noch ist weder das Update noch die dazugehörige (kostenlose) App verfügbar, da man laut DJI noch auf das abschließende diesbezügliche Anforderungsprofil der Behörden und die finale Definition technischer Standards durch die ASTM International warte. Neben der tatsächlichen Identifizierbarkeit von Drohnen in der Luft dürfte das DJI-Konzept auch mit Blick auf die öffentliche Akzeptanz der Drohnentechnik entwickelt worden sein. Schließlich könnten so auch Privatpersonen, die beispielsweise Sorge um die Verletzung ihrer Privatsphäre haben überprüfen, wer eine gesichtete Drohne steuert und zu welchem Zweck diese gegebenenfalls unterwegs ist.

Foto: DJI

15. November 2019