Hamburg ist der drittgrößte Luftfahrtstandort der Welt und Heimat einer starken UAS-Community. Gleichzeitig verfügt die Elbmetropole, insbesondere aufgrund ihrer beiden Flughäfen, über eine herausfordernde Luftraumstruktur, was die Integration unbemannter Systeme betrifft. Dennoch will die Hansestadt bis 2030 zum internationalen Leitstandort für Urban Air Mobility werden. Wie aus dieser Vision eine Mission und schließlich Realität werden soll, steht in einer UAM-Strategie des Hamburger Senats.


Das Ziel ist klar. Und es wird auch so formuliert. „Die Hamburger Metropolregion ist im Jahr 2030 Leitstandort für innovative Anwendungen mit internationaler Strahlkraft sowie technische und wirtschaftliche Lösungen im Bereich der Urban Air Mobility.” Wie dieses Ziel erreicht werden soll, steht in der Urban-Air-Mobility-Strategie der Freien und Hansestadt Hamburg.
Diese wurde maßgeblich von der für die Luftfahrtindustrie sowie den Luftverkehr zuständigen Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation initiiert und erarbeitet. Eine zentrale, weil koordinierende und organisierende Rolle auf dem Weg von der Idee zur Strategie kam dem Team des Drohnennetzwerks Windrove zu, das beim Wirtschaftscluster Hamburg Aviation angesiedelt ist.
Bottom-up-Ansatz
Denn eine Besonderheit der vom Senat verabschiedeten und zuletzt im Wirtschaftsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft über die Parteigrenzen hinweg durchaus wohlwollend diskutierten Strategie ist der breite partizipative Ansatz. Beginnend mit einem ersten Workshop im März 2024 (wir berichteten),