Shoot First, Point Later
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    Wer bisher komplexe Kamerafahrten realisieren wollte, stieß oft auf Probleme: Eine Drohne sauber zu steuern und mit der Kamera immer die perfekte Aufnahme einzufangen, erforderte viel Geschick oder einen eigenen Kamera-Operator. Mit der Avata 360 will DJI das nun ändern und verspricht ein „Flaggschiff der Bildqualität“, mit dem der Flug nur der Datenerfassung dient. Bildausschnitt und Blickwinkel der Kamera werden erst am Schnittplatz festgelegt.

    Schon beim ersten Kontakt mit der Avata 360 wird deutlich, dass DJI hier ein völlig neues Konzept verfolgt. Während bei klassischen Kameradrohnen die Optik oft recht exponiert an einem filigranen Gimbal montiert ist, verfügt die neue Avata über ein robust wirkendes Kameramodul mit zwei Linsen, das nur um die Querachse geschwenkt werden kann. Ein weiterer Unterschied zu vielen anderen Drohnen sind die ins Gehäuse integrierten Propeller. Das ist nicht nur ein Sicherheitsfeature für Einsteiger, sondern ein Vorteil für Profis, die in beengten Verhältnissen operieren müssen. Das Design ermöglicht es, sich mehr auf das Fliegen zu konzentrieren, ohne einen Crash zu riskieren.

    Zum Lieferumfang der hier getesteten FlyMore-Combo gehört die Avata 360 mit dem RC 2-Controller sowie drei Akkus, Dreifachladegerät, Tragetasche, Ersatzpropeller und Kleinteile. Der Preis: 939,– Euro. Wer es günstiger will, bekommt die Drohne auch nur mit Fernsteuerung und einem Akku für 719,– Euro. Außerdem verfügbar: Eine Motion-Fly-More-Combo mit FPV-Brille und RC Motion 3-Controller für 939,– Euro. Die Flugzeit mit einem Akku beträgt unter realen Bedingungen selten mehr als 15 Minuten, was ausreicht, aber nicht überragend ist.

    Darum überzeugt die Avata 360

    Das Herzstück der Drohne bildet das duale Kamerasystem mit zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren. Mit einer Blende von f/1.9 und einem nativen Dual-ISO von 100 und …






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