Produktpräsentation

DJI Air 2S vorgestellt

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr launchte DJI mit der Mavic Air 2 nach eigenen Angaben einen Meilenstein der Firmengeschichte. Heute nun ruft das Unternehmen eine „Revolution des Drohnenflugs“ aus. Der Marktführer hat die DJI Air 2S vorgestellt, die im Vergleich zum Vorgänger-Modell mit noch mehr Flug-Autonomie sowie weiter verbesserter Foto- und Videotechnik punkten soll.

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Wenn es um die Erhebung von Bilddaten aller Art geht, dann gehören die DJI-Quadrokopter der Mavic-Klasse auf jeden Fall zu den am meisten eingesetzten Plattformen. Egal ob Freizeitpiloten oder gewerbliche Drohnen-Betreiber, die Kombination aus einfacher Handhabung und hochwertiger Foto- sowie Videotechnik überzeugt Kunden weltweit. Pfunde, mit denen auch die DJI Air 2S wuchern soll. Der verbaute 1-Zoll-Sensor für 20-MP-Fotos und 5,4K-Videos (5,4K/30fps oder 4K/60fps und 150 MBit/s) ist deutlich größer als der Sensor der ursprünglichen Mavic Air 2. Leichte Abstriche musste man bei der Entwicklung der DJI Air 2S bezüglich der Flugzeit machen, die bei Windstille mit 31 Minuten angegeben wird. Das dürfte auch an dem mit 595 Gramm noch einmal etwas erhöhten Gewicht zusammenhängen. Die ein wenig kleinere und 25 Gramm leichtere Mavic Air 2 brachte es laut offiziellen Angaben immerhin auf 34 Minuten „Air Time“.

Verbesserte Hinderniserkennung

Während die Weiterentwicklung der Kameratechnik in der Leistungsspitze für viele Anwendungsbereiche im Handwerk, bei Behörden oder auch in der Industrie nur weniger stark ins Gewicht fallen dürfte, so ist der weitere Zugewinn an Sicherheitsfeatures auf jeden Fall bemerkenswert. DJI hat offensichtlich großen Wert darauf gelegt, Betreibern das Handling der Drohne weiter zu erleichtern und die Möglichkeiten zu erhöhen, sich auf das Sammeln der benötigten Foto- und Bewegtbilddaten zu konzentrieren. So verfügt die DJI Air 2S nun über Sensoren zur Hinderniserkennung auf allen vier Seiten, bei der Mavic Air 2 fehlten diese noch an der Oberseite. Die Hindernissensoren vorne, hinten, unten und oben sind laut DJI zudem noch einmal technisch verbessert worden und verfügen über eine Zoomtechnologie, mit der Objekte aus größerer Entfernung schneller erkannt werden können. Insbesondere in Kombination mit dem Advanced Pilot Assistance System – zum Einsatz kommt APAS 4.0 – macht sich die erweiterte Sensorik bemerkbar. Ist die Drohne mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs, dann neigt sich die Frontseite weiter nach vorne beziehungsweise unten und die neu hinzugefügten Hindernissensoren, die nach oben gerichtet sind, spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Objekterkennung im Vorwärtsflug.

Zudem warnt das integrierte AirSense-System vor Flugzeugen und Hubschraubern, die ADS-B-Signale aussenden. So können kritische Situationen bereits vor der Entstehung vermieden werden, sollte beispielsweise ein Einsatz der Luftfrettung für unplanmäßigen Flugbetrieb in einem eigentlich „freien“ Gebiet sorgen. Das integrierte Geofencing-System (GEO 2.0) ist ein weiteres Sicherheitsfeature, das Drohnenbetreiber bei Einsätzen unterstützt. 

Konzentration aufs Wesentliche 

Die OcuSync-Übertragungstechnologie (OcuSync 3.0) und vier an Bord der Drohne verbaute Antennen sollen nach DJI-Angaben auch in Gebieten mit einer hohen Anzahl von Störsignalen eine stabile Übertragung der Steuerungssignale gewährleisten. Sollte der Funkkontakt dann doch einmal abreißen oder der Akkustand bedenklich niedrig werden, dann sorgt die noch einmal optimierte „Coming Home“-Funktion für eine automatische Rückkehr zum Startpunkt des Fluges. In Kombination mit einigen voreingestellten Aufnahme- und Bildverarbeitungsmodi sollen die unterschiedlichen Sicherheitsfeatures Piloten und Betreibern ermöglichen, sich ganz auf die optimale Datengewinnung und die Missionsziele zu konzentrieren. Ein Ansatz, der vor allem mit Blick auf kleinere Teams oder auch Ein-Personen-Betriebe sinnvoll erscheint.

Die DJI Air 2S ist ab sofort verfügbar und kostet in der Standard-Variante 999,- Euro. Die Fly-More-Combo mit Transportcase, zwei zusätzlichen Akkus, Ladestation und ND-Filtern soll für 1.299,- Euro bei autorisierten Fachhändlern oder unter store.dji.com erhältlich sein.

Foto: DJI



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