„Design, Build and Fly“

„Design, Build and Fly“

Ein wesentlicher Faktor in der Entwicklung moderner Drohnentechnologie sind die Erkenntnisse, die an Universitäten und Forschungseinrichtungen überall auf der Welt erarbeitet werden. Und da Wettbewerb eine Triebfeder für Fortschritt sein kann, findet die so genannte AirCargoChallenge durchaus internationale Beachtung. Dabei treten Universitätsteams aus aller Welt mit selbst konstruierten Flächendrohnen gegeneinander an. Das Ziel: Fluggeräte entwickeln, die das optimale Verhältnis aus Nutzlast und Geschwindigkeit bieten. Als Gewinner der letzten AirCargoChallenge 2017 im kroatischen Zagreb hat die AKA Modell Stuttgart (Foto) die Ehre, die Challenge 2019 auszurichten. In der AKA Modell haben sich Studenten aus den verschiedensten Fachbereichen der Universität Stuttgart organisiert, die sowohl Freude als auch wissenschaftliches Interesse am Modellbau haben.

Mitte August werden sich 30 Teams in Stuttgart und auf dem Flugplatz Böblingen der AirCargoChallenge stellen, die 2019 unter dem Motto „Design, Build and Fly“ stattfindet. Das Ziel ist ein Flugzeug zu entwickeln, das eine hohe Nutzlast hat und eine 100 Meter lange Strecke so schnell wie möglich zehnmal durchfliegt. Neu ist in diesem Jahr, dass es extra Punkte für eine Landung in einem 60 Meter langen Zielkorridor gibt. Hier ist von den Teams Innovationsgeist gefordert, um ihre Flugzeuge bei der Landung zu bremsen. Ebenfalls neu ist das Größenlimit. War bislang stets eine Maximalgröße vorgegeben, so haben die Teilnehmer in diesem Jahr mehr Freiheiten. Die jeweilige Flächendrohne muss lediglich in eine definierte Transportbox passen. Hier gilt es, den optimalen Kompromiss aus Profilstärke (Stabilität) und Spannweite (Auftrieb) zu finden.

Mehr zum Thema: https://stuttgart.euroavia.de/acc_start/

Foto: AKA Modell

14. Juni 2019